Der Werkzeugmaschinenbauer Talleres de Guernica mit Sitz in der Stadt Guernica, in der das Erbe des Baskenlandes allgegenwärtig ist, blickt seit der Gründung des Unternehmens 1916 auf eine langjährige Erfahrung in der Metallverarbeitung zurück. Im Laufe der Zeit modernisierte Talleres de Guernica immer wieder seine Fertigungstechnologien und erweiterte sein Produktangebot konstant. Die Produktion wurde zunehmend automatisiert. Parallel dazu wuchsen die Teile, während die Toleranzen schrumpften.
Fehler können teuer werden.
Derzeit stellt Talleres de Guernica vor allem Spannfutter und -backen für eine Vielzahl von Maschinen her. Die meisten Teile weisen einen Durchmesser von maximal 2 m auf – reine Routine für den Qualitätsmanager Manu Fuentes und sein Team. Doch als ein Kunde ein Spannfutter für eine Fertigungsmaschine zur Herstellung von Komponenten für Windkraftanlagen mit einem Durchmesser von 7 m und einem Gewicht von 65 t in Auftrag gab, mussten neue Fertigungs- und Prüfverfahren in Betracht gezogen werden.
Manu Fuentes erinnert sich: „Wir hatten kaum Erfahrung mit derartigen Dimensionen. Aber uns war bewusst, dass uns Fehler viel Zeit und Geld kosten würden. Deshalb haben wir uns zur Anschaffung eines neuen Messgeräts entschlossen, um das große Werkstück auf der Basis hochpräziser Daten zu fertigen. Die maximal zulässige Abweichung beträgt für uns 0.05 mm.“
Messungen ohne Laser Tracker: unmöglich.
Während der Prüfung unterschiedlicher Messgeräte stellte das Team von Talleres de Guernica fest, dass ein Laser Tracker die beste Lösung zur Messung eines großen, unbeweglichen Werkstücks ist...