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Mobile Vermessung

Telecommunications with Telstra
Telstra - Mobile Vermessungslösungen - Sydney
Mittlerweile sind Mobiltelefone weitverbreitete Kommunikationswerkzeuge. Aber nur wenige Handybenutzer machen sich bewusst, welchen Anteil die Vermesser an der Entwicklung und Wartung der zahlreichen Sendestationen und anderen Einrichtungen der Telekommunikations-Infrastruktur haben, die notwendig sind für Mobiltelefone und andere Kommunikationsmittel! Die Network Design & Construction, NSW Region, Satellite & Radio, Survey and Drafting Group von Telstra - dem führende Telekommunikationsunternehmen in Australien - liefert durch den innovativen Einsatz von GPS, Totalstationen, Vermessungs-Software, CAD und GIS die notwendigen Informationen für Positionierung und Planung der Telekommunikations-Infrastruktur in SW.

KOMMUNIKATION: VON DER FARM IN DIE STADT, VON STADT ZU STADT, VON LAND ZU LAND

Mikrowellenverbindungen, Satellitenkommunikations-Antennen, mobile Telefonübermittlungsstationen, Funkmasten und natürlich Glasfasernetze: Elemente des Telstra-Netzwerkes an Telekommunikations-Ausrüstungen, die es ermöglichen, auch von weit abgelegenen Farmen mit Personen aus Städten in anderen Ländern zu kommunizieren! All diese verschiedenen Telekommunikationsmittel werden durch Vermessungsfachleute positioniert. Zusätzlich werden zu Lage- und Zufahrtsplänen und zu Pachtflächen mit Höheninformationen auch weitere Daten erfasst, z. B. Gebäudetypen und technische Informationen.

Die Anforderungen an die Genauigkeit hängen von der Art der Vermessung ab. Pro Jahr werden mehr als 200 Pacht-/Mietverträge für Telekommunikationanlagen erteilt, was häufig eine Vermessungsgenauigkeit im Zentimerbereich erfordert. Dafür werden Zweifrequenz-GPS-Empfänger und Totalstationen verwendet. GPS und Totalstationen liefern Positionsinformationen, die schliesslich übertragen werden in das ISG, die in NSW verwendete Version des australischen Kartennetzes (AMG). Das CAD-System von Telstra, CADDSMAN, speichert die Positionsinformationen gleichzeitig im ISG und AMG und liefert so Planungsdaten für den bundesstaatlichen oder nationalen Bedarf.

Viele Einwohner in sehr abgelegenen Gegenden von NSW kommunizieren per Funk, was eine kostengünstige Alternative zur Kommunikation über Kabel darstellt. Gegenwärtig gibt es bereits mehr als 3000 Teilnehmer in ganz NSW. Bis heute wurden mehr als 1600 Funkmasten zusammengeschaltet. Private Vermessungsfirmen wickeln das Positionieren dieser Masten im Auftrag der Telstra ab. Differential-GPS (DGPS)-Systeme erfassen die Position mit einer Genauigkeit von bis zu 1-2 m. Gleichzeitig werden die Kundendaten mit Namen, Adresse und Telefonnummer überprüft und schliesslich als Attributdaten mit der Position des Funkmasten im GIS von Telstra gespeichert. Egal welches DGPS-Gerät verwendet wird, die Attributdaten müssen in einem von Telstra definierten Microsoft ACCESS-Format vorliegen, das anschliessend mit MAPINFO GIS verknüpft wird. Die ACCESS-Datenbank enthält Tabellen mit Informationen über Standort, Kunde, Senderstruktur und zusätzliche Telekommunikationsausrüstung.

Kreative Positionierung mit mobilem GPS

Während das Leica GPS System 300 für routinemässige Vermessungskontrollen an den verschiedenen Standorten eingesetzt wird, diente es im Kinematik-Modus auch dazu, Zufahrtswege und Höhenlinien zu kartieren. Nach Montage einer GPS-Antenne auf dem Dach eines Fahrzeugs mit Vierradantrieb und durch Annahme einer mittleren Höhe über Grund wurden GPS-Messungen in festen Zeitintervallen aufgezeichnet und anschliessend ausgewertet, um sowohl die Mittellinie der Zufahrtswege als auch die Höhen rund um den Installationspunkt auf der Bergspitze zu kartieren. Zu diesem Zweck wurde das Fahrzeug in einem spiralförmigen Weg zur Bergspitze gelenkt. Die nachbearbeiteten kinematischen GPS-Positionen wurden von der Software Leica SKI an die Leica LISCAD Plus Vermessung-Software weitergegeben, wo sowohl die Mittellinie der Zufahrtsstrasse und die Höhenlinien der Bergspitze aufgenommen und gespeichert wurden. Dabei wird ie Breite der Zufahrtsstrassen von der GPS-Mittellinie aus festgelegt und zu "Zufahrtsflächen" für das Zufahrtsrecht zum Standort. Ausgehend vom Höhenlinienplan legte Telstra die Idealhöhe für den Sendemasten und die Ankerseilpositionen zur Stützung des Masten fest. Die Pachtflächen für the Übermittlungsstationen werden auf ein Minimum beschränkt, müssen aber die Mastenverankerung komplett mit einschliessen! Die endgültigen Absteckarbeiten für die Mastverankerungen bestätigten, dass dieser kreative Einsatz von kinematischen GPS-Messungen für Konturierungsaufgaben nicht nur schnell, sondern auch zuverlässig ist. Die Absteckungs-Höhenabweichungen für die Mastankerpunkte lagen im Durchschnitt innerhalb von nur 0,1 Metern im Gelände!


 
 

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